Archiv der Kategorie: Allgemein

Betriebsferien

Die Betriebsferien 2017 für den Geschäftsbereich Gusseisen:

24.07.2017 bis 11.08.2017

 

Ein Besuch in Wetterzeube

Genau dies machte der Bochumer Industriefotograf Uwe Niggemeier in unserem Werk in Sachsen Anhalt und ließ sich von der seit über 100 Jahren bestehenden Gießerei wahrlich zu eindrucksvollen Bildern inspirieren. Sehen Sie selbst.

Fotograf/Urheber ist Herr Uwe Niggemeier www.stahlseite.de

Fernsehbericht: Auswirkungen der EEG Umlage

387508_r_by_birgith_pixelio.deDie WDR Lokalzeit Bergisches Land, drehte erneut in unserem Betrieb. Thema war diesmal die Auswirkungen der Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)  Umlage für die lokalen Unternehmen und den dadurch verursachten Standortnachteil im Verhältnis zu anderen europäischen, global agierenden Unternehmen.

Bildnachweis: BirgitH_pixelio.de

WDR Lokalzeit: Geschichte der Gießereien

Ein Bericht über die Geschichte der Gießereien in Velbert.
Gedreht wurde auch in unserer Partner-Gießerei in Velbert.

RTL2 – Welt der Wunder: Gießerei in Deutschland

welt der wunderDas Fertigungsverfahren Gießen zählt zu den ältesten Formgebungsverfahren und ist nach wie vor eine hochinteressante Produktionsart von Massenartikel aller Art, sowohl einfacher als auch komplizierter Gestalt. Aus diesem Grund machte sich ein Fernsehteam von RTL 2 auf den Weg nach Wetterzeube in die Edelstahlgießerei um über diesen Vorgang zu berichten.

Die Mitarbeiter von Gestaguss– GEW standen dem Aufnahmeteam Rede und Antwort. Es dürfte eine informative Dokumentation entstanden sein, die am letzten Sonntag im März, den 28.03.2010 in der Sendung „Welt der Wunder“ auf RTL 2 ausgestrahlt wird.

Spendenaktion des Firmenverbundes Ralf Mewes GmbH und Gestaguss-GEW

412002_r_by_dirk-schelpe_pixelio.deSpendenaktion: Die Metallgießerei (Aluminiumguss) Ralf Mewes GmbH und die Edelstahlgießerei Gestaguss – GEW haben dieses Jahr Weihnachten 2009 auf große Geschenkaktionen verzichtet und dafür vielen Kindern eine Freude gemacht.

Die Geldspenden gingen an den Kindergarten in Wetterzeube und an „Wunschzettel e.V. in Velbert, ein Verein, der schwer kranken und behinderten Kindern Wünsche erfüllt.

Bildnachweis: Dirk-Schelpe_pixelio.de

Schwierige Lage im Bereich Guss

Schwierige Lage 387508_r_by_birgith_pixelio.deEnde Juni 2009 sind 9% aller deutschen Gießereien in Insolvenz, mit einem Umsatzvolumen von 1 Mrd €.

Bildnachweis: BirgitH_pixelio.de

Die Geschichte der Gießerei in Velbert

192461_r_by_walter-haindl_pixelio.de1670
Bereits 1670 erhielt Ruprecht von der Pfalz ein englisches Patent auf die Herstellung von Temperguss.

1749
Im Jahre 1749 wurde die erste Gelbgießerei (Messing) von W. Engstfeld gegründet.

Die ersten Erzeugnisse dienten offenbar gehobenen Ansprüchen. Es gab nur begrenzte Verwendungs- u. Absatzmöglichkeiten. Es war eine interessante Nebentätigkeit, die für eine Lebensgrundlage zu schmal war.

1800
Johann Peter Engels war der erste Fabrikant, der in Velbert Kleingussteile in Massenanfertigung machte.

Anfang bis Mitte 19. Jahrhundert
Somit kam der Übergang zur Massenfertigung der Schloss- und Beschlägeindustrie durch die Zähigkeit und Bruchsicherheit des Tempergusses.

In Velbert enstand die größte Konzentration von Gießereien Deutschlands. Velbert war außerdem die maßgebene Stelle für handgetriebene Haushaltsmaschinen (Maismühlen), die in großer Stückzahl bei der Firma BME in Velbert hergestellt wurden.

1816 – 1840
In dieser Zeit wurden bereits 14 Gelbgießereien gezählt.

1832
Bis 1832 gab es aber nur mangelnde Arbeitsmöglichkeiten und gedrückte Preise. Der Grund hiefür waren die kriegerischen Ereignisse in Polen und Belgien.

1851
Im Jahre 1851 wurde die erste Eisengießerei von Winand Ohren gegründet.

1855 – 1874
In diesen Jahren stagnierte das gesamte Gewerbe. Trotzdem gab es weitere Gründungen von Eisen- und Tempergießereien

In den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens waren die Eisen- und Tempergießereien fast ausschließlich Zulieferer für die Schlossproduktion.

1858
Die 25. Gelbgießerei entstand.

1870er
Die Nachfrage stieg, es kam zu zahlreichen Firmenneugründungen. Der Einsatz von Dampfmaschinen und die Spezialisierung auf Teilbereiche verdrängten die handwerkliche Herstellung.

1880
Bereits 1880 wurden die ersten Gesellen angelernt.

1892
In Velbert gab es 14 Eisen- und Tempergießereien sowie 18 Gelbgießereien. August Engels Eisenguss wurde gegründet. Velbert war der größte Gießereistandort Europas.

1936 – 1956
Die Gießereien waren die zweitwichtigste industrielle Gruppe hinter der Schloss- und Beschläge Industrie. Die Gießereien beschäftigten 6000 – 7000 PersonenVelbert war einer der wichtigsten Standorte Deutschlands.

1945
Trotz der kriegswichtigen Produktion wurde Velbert nicht Ziel von Bombenangriffen, so dass im August 1945 bereits 84 % der Firmen den Betrieb wieder aufgenommen hatten.

1956
Die Tempergießereien waren dominierend. Bis zur Demontage von Produktionsanlagen in der Nachkriegszeit wurde auch Stahlguss gefertigt.In dieser Zeit gab es 32 Eisen-, Temper – Metallgießereien. Mehr als die Hälfte im gesamten Industrie- und Handelskammerbezirk Wuppertal waren in Velbert angesiedelt. 6500 Beschäftigte waren in Velberter Gießereien tätig. Im Wuppertaler Kammerbezirk wurden 65000 t Temperguss/Jahr gefertigt. Das waren mehr als 40% von ganz Deutschland.Die Beschäftigten teilten sich folgendermaßen auf:12 Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten,14 Betriebe bis 300 Beschäftigte und6 Betriebe mit mehr Beschäftigten. Der größte Betrieb hatte 1500 Mitarbeiter.Es wurden vielseitige Fittingsmodelle hergestellt und Gussstücke bis zu mehreren 1000 kg gefertigt.

1961
Das Jahr 1961 war die Hochzeit der Eisen-, Stahl- und Tempergießereien. Es bestanden 34 Betriebe mit 6900 Arbeitern. 18 Firmen kamen aus dem NE-Metallguss.Jeden Morgen pendelten 10600 Berufstätige nach Velbert.

1980 – 2002
Mehrere Tausend Mitarbeiter verloren Ihren Arbeitsplatz.Nur noch 3% aller Gießereiunternehmen Westdeutschlands liegen heute in Velbert.

2009
Es gibt nur noch eine Eisengießerei in Velbert: Der Firmenverbund Gestaguss – GEW / BME Guss.

Bildnachweis: Walter Haindel – Pixelio.de

Velbert und ihre Gießereien

ap_36380_crw_0336_rjDie Stadt Velbert liegt im Dreieck zwischen Essen, Wuppertal und Düsseldorf und erreicht mit 260 m ü.M. seinen höchsten Punkt. Im 7. Jh. ließen sich Franken nieder und rodeten das Gebiet um Felder anzulegen. 875 erwähnte man zum ersten Mal einen früheren Namen (Feldbrahti) für das heutige Velbert. Dieser heutige Stadtname erscheint zum ersten Mal 1481. Neben den Gehöften entstanden ab dem 17. Jh. neue Siedlungen in denen die einfachen Landarbeiter lebten. Sie konnten ihren Lebensunterhalt nur durch Nebenerwerb bestreiten und errichteten in ihren Häusern einen Werkraum. Das Metallgewerbe hatte seinen Start in Velbert. Es wurden Schaufeln und Hacken für den Bergbau gefertigt. Aber auch bereits Schlüssel und Schlösser.

1794 lebten bereits 1040 Einwohner in Velbert und betätigten sich zu 65 % als Handwerker. Den Schwerpunkt bildete die Schloss- und Schlüsselfertigung. Hier wird auch der Velberter Slotsmet erwähnt. Im 18. Jh. stießen dann die ersten Gießereien dazu. Die Velberter Gießereien haben sich im Laufe der Jahrzehnte zunächst auf die Erfordernisse der Schloss- und Beschlagindustrie eingestellt und dieser entscheidende Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Aber auch andere Verwendungszwecke haben weite Absatzgebiete im In- und Ausland gefunden.

Die Einwohnerzahlen wuchsen stetig an. Waren es zur Jahrhundertwende ins 20. Jh. noch ca, 17.000 Einwohner, konnte man 1970 bereits 55.000 zählen. Nach der Gebietsreform und dem Zusammenschluss mit Langenberg und Neviges betitelt man die Einwohnerzahl mit über 90.000.